FT742 (SM) Oberflächenmontage

FT742 oberflächenmontierte (SM) WindsensorDie oberflächenmontierte (SM) Windsensor Serie FT7 wurde speziell für die Integration von OEM in eine Vielzahl von technischen Systemen entwickelt. Anwendungsgebiete sind die fahrzeug- und schiffsgestützte Meteorologie, CBRN-Erkennungssysteme sowie ortsfeste und tragbare Wetterstationen.

Der Sensor ist drehbar, sodass er auf einen Standardbezugspunkt ausgerichtet werden kann. Normalerweise auf Magnetisch-Nord. Oder aber der integrierte Kompass ist in der Lage, dies automatisch zu berechnen.

 

 

Montage

FT742 oberflächenmontierte (SM) Windsensor

Die Oberfläche sollte glatt und eben sein. Strukturierte, unebene oder beschädigte Oberflächen mindern die Schutzqualität gegen eindringendes Wasser.

FT742 oberflächenmontierte (SM) Windsensor

Die Markierung 2 kennzeichnet die Lage der O-Ringnut (FT O-Ring Teilenummer FT029, Herstellerteilenummer: 2-127 O-Ring EPDM 70 Shore). Neue Sensoren werden mit jeweils einem O-Ring geliefert. Der Einsatz von Schmiermitteln am O-Ring hängt von der Materialauswahl ab.

Die O-Ring Klemmverschraubung ist mittels 5x M3 Gewindestiften gesichert. Das Innengewinde hat eine Tiefe von 4,5 mm, die Länge der Gewindestifte ist unter Berücksichtigung der Stärke der Montagefläche festzulegen. Eine regelmäßige Überwachung der Dichtungsschnittstelle wird empfohlen.

Vorsicht: Zu lange M3 Gewindestifte können Schäden am Sensorgewinde und im Sensor hervorrufen.

Stromversorgung

Der Sensor benötigt eine Versorgungsspannung von 6 V bis 30 V (mindestens 10 V DC bei zugeschalteter Heizung). Bei eingeschalteter Heizung sollte ein maximaler Strom von 2 A bereitgestellt werden, andernfalls 25 mA (29 mA bei eingeschaltetem Kompass).

Alle elektrischen Anschlüsse am digitalen Sensor sind als mehrpolige 8-Wege Steckverbinder am Sockel des Windsensorgehäuses ausgeführt. Die Kontakt-Bezeichnungen am Steckverbinder sind nachstehend aufgeführt. Der Steckverbinder erfüllt die Norm IEC 61076-2-101.

FT742 oberflächenmontierte (SM) Windsensor

 

  Kontakt

RS422

RS485

FT009 Drahtfarbe*

1

0V

0V

braun

2 +VE (6-30V)  +VE (6-30V)    weiß
3  TX Daten A-  N/C  blau
4  RX Daten A-  Daten A-  schwarz
5  TX Daten B+ N/C   grau
6  RX Daten B+  Daten B+  pink
7  N/C  N/C  violett
8  N/C  N/C  orange

**Vorsicht: Die Drahtfarben gelten nur für die von FT gelieferten FT009 Kabel. In anderen Kabeln können andere Farbschemata eingesetzt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage hier

KONFIGURIERUNG

Heizung und Solltemperatur

Die integrierte Sensorheizung dient zum Verhindern der Eisbildung und des Kondensierens von Wasser im Messhohlraum. So wird die Datenverfügbarkeit bei Minustemperaturen und in sehr feuchten Umgebungen optimiert.

Die Werkseinstellung für den Heizungssollwert ist 99 (Heizung aus). Besteht das Risiko einer Vereisung oder ist die Feuchtigkeit am Installationsort des Sensors besonders hoch, wird eine Solltemperatur von 30 °C für die Heizung empfohlen.

Für den Einsatz der Heizung muss der Sollwert entweder mit dem HT-Befehl (siehe Anleitung für weitere Details) programmiert oder dem Acu-Test Prüfset eingestellt werden.

Filterfunktion

Das interne Filter des Sensors sollte immer eingeschaltet bleiben. Bei Einsatz des Windsensors für Steuerungszwecke sind immer gefilterte Daten zu verwenden. Der Sensor wird mit einem aktivierten Filter und einer Filterdauer von 1,6 Sekunden ausgeliefert.

Statusmeldung (Fehlermeldung)

Der integrierte Selbsttest des Sensors zeigt mit einem Fehlermeldungszeichen in der Windgeschwindigkeitsausgabe einen ungültigen Messwert an:

 

$WI,WVP=020.0,045,1*52<cr><lf>

Wert ungleich „0“ zeigt ungültigen Messwert an.

 

Das eingesetzte Datenerfassungs- oder Steuerungssystem muss diese unzulässigen Daten verarbeiten können. Siehe Anleitung für weitere Details.

TEST

Das Testen der Sensoren erfolgt idealerweise mit dem Acu-Test Prüfset, das eine direkte Sensorverbindung mit dem PC (über USB-Kabel) und eine Echtzeit-Anzeige von Windgeschwindigkeit und Windrichtung ermöglicht. Mit dem Prüfset lassen sich einige Einstellungen wie die Solltemperatur der Heizung verändern.

Acu-Test FT742-SM windsensorenFür eine andere Art der Kommunikationsprüfung können bei digitalen Sensoren auch Emulatoren für serielle Schnittstellen (wie z. B. HyperTerminal) mit den mitgelieferten Kabeln aus dem Acu-Test Prüfset eingesetzt werden. So können Befehle und Meldungen seriell zum und vom Sensor übertragen werden. HyperTerminal kann hier heruntergeladen werden. Hinweis: FT Technologies haftet nicht für den Inhalt externer Websites.

Weitere Details sind in der Anleitung zu finden. Anleitung anfordern.

Weitere Details zu Verbindungskabeln und Steckern unter Zubehör.

Download Acu-Test Datenblatt für die FT742-D-SM (RS422) Windsensor

Download Acu-Test Datenblattfür die FT742-D-SM (RS485) Windsensor