Hier sind Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt. Sollte die gewünschte Antwort fehlen, schicken Sie uns Ihre Frage in einer E-Mail oder vereinbaren Sie eine Fachberatung.

 

Wie kann ich einen Sensor bestellen?

Sie können eine Bestellung aufgeben, indem Sie das Bestellformular ausfüllen und absenden oder Ihre Bestellung direkt an ft.orders@fttech.co.uk schicken.

Wenn Sie uns eine Bestellung direkt zuschicken, sollte diese unbedingt folgende Angaben enthalten:

  • Firma
  • Postfach
  • Rechnungsadresse
  • Lieferadresse
  • Ansprechpartner
  • Telefon
  • USt-IdNr
  • Menge
  • Produktnummer

Wie kann ich einen Probebetrieb vereinbaren?

Wenn Sie einen Probebetrieb mit einem unserer Sensoren durchführen möchten, um dessen Funktion in Ihrem Projekt zu testen, können wir Ihnen einen Sensor zuschicken. Nach 180 Tagen bitten wir Sie, den Sensor entweder zu bezahlen oder ihn mit den von Ihnen im Testzeitraum gesammelten Daten an uns zurücksenden. Wenn Sie einen Probebetrieb vereinbaren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem kommerziellen Team auf.

Liefern Sie Kabel für den Strom- und Datenanschluss?

FT Technologies kann kleine Stückzahlen von vorkonfektionierten Kabeln und Steckern liefern. Für große Mengen ist es wirtschaftlicher, die Kabel direkt vom Hersteller zu beziehen. Eine Übersicht über das von uns angebotene Zubehör finden Sie hier.

Kann ich eine Fachberatung für mein eigenes Projekt vereinbaren?

Ja, selbstverständlich. Viele Menschen finden es hilfreich, wenn sie Details wie geplante Anwendung, Umgebungsbedingungen und Anschlussoptionen für die eigenen Geräte mit jemandem besprechen können. Unsere Anwendungsingenieure sind von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr (GMT) erreichbar. Oder Sie schreiben ihnen eine E-Mail und vereinbaren einen Rückruf per Skype oder Telefon.

Was kosten Ihre Sensoren?

Wir geben online keine Preise bekannt, sondern erstellen für jede Anfrage ein individuelles Angebot. Unsere Preise beruhen auf mehreren Faktoren wie der genauen Produktkonfiguration und den erforderlichen Einstellungen, die von der jeweiligen Sensoranwendung abhängen. Die bestellte Stückzahl wirkt sich ebenfalls auf den Preis aus.

Wir erstellen Ihnen gerne unverzüglich ein kostenloses Angebot für unsere Produkte. Möchten Sie Ihre Anforderungen zunächst mit einem unserer Anwendungsingenieure besprechen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Wodurch unterscheiden sich FT-Sensoren von anderen Ultraschall-Anemometern?

Der Einsatz der akustischen Resonanztechnologie macht unsere Ultraschall-Windsensoren einzigartig. Die 1997 patentierte Acu-Res®-Technologie ist eine Erfindung von Dr. Savvas Kapartis, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, mit der Windgeschwindigkeit und Windrichtung ohne bewegliche Teile gemessen werden. Dazu wird eine akustische (Ultraschall-)Welle in einem kleinen Hohlraum reflektiert.

Eine stark reflektierte Schallwelle in einem kleinen Raum liefert ein starkes Signal, das einfach zu messen ist. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist bei der Acu-Res®-Technologie um mehr als 40 dB größer als bei anderen Ultraschalltechnologien.

Der Einsatz der Acu-Res®-Technologie ergibt einen kleinen, problemlos beheizbaren Sensor, der selbst unter extremsten Witterungsbedingungen zuverlässig arbeitet. Die geringe Größe des Sensors gewährleistet eine sehr effiziente Energienutzung und damit einen eisfreien Sensor. Kompakte Abmessungen bedeuten auch geringes Gewicht. Das Gewicht eines Sensors aus der FT7-Serie beträgt maximal 350 g. Durch sein Gehäuse aus hart eloxiertem Aluminium ist der Sensor aber trotzdem sehr robust.

Der FT702 ist wahrscheinlich der meistgetestete Windsensor der Welt. Er hat mehr als 28 unabhängige Tests bestanden, unter anderem für Sand, Staub, Eis, Vibration, Bruchsicherheit, Korrosion, Hagel und Blitzschutz. Die Sensoren FT722 und der FT742 werden vor ihrer Freigabe denselben Prüfprozess durchlaufen.

Dank der Acu-Res®-Technologie heben sich FT-Sensoren entscheidend von mechanischen und anderen Ultraschall-Windmesstechnologien ab. Sie sind robuster und liefern zuverlässigere Messergebnisse.

Gibt der Sensor Messwerte nur in m/s aus oder kann ich die Ausgabe auf km/h oder Knoten umstellen?

Die Windsensoren aus der FT7-Serie können die Messwerte für die Windgeschwindigkeit in m/s, km/h oder Knoten ausgeben. Sie können die von Ihnen bevorzugte Option zum Zeitpunkt des Kaufs festlegen. 

Wie kann ich meinen Sensor testen?

Wenn Sie Ihren Sensor in Echtzeit testen möchten, sollten Sie ein Acu-Test Prüfset verwenden, mit dem Sie den Sensor über ein USB-Kabel mit einem PC verbinden. Darüber lassen sich Windgeschwindigkeit und Windrichtung in Echtzeit anzeigen. Außerdem können Sie damit einige Einstellungen wie die Solltemperatur der Heizung verändern.

Für eine andere Art der Kommunikationsprüfung können auch Emulatoren für serielle Schnittstellen (wie z. B. HyperTerminal) eingesetzt werden. So können Sie Befehle und Meldungen seriell zum und vom Sensor übertragen. HyperTerminal kann hier heruntergeladen werden. Hinweis: FT Technologies haftet nicht für den Inhalt externer Websites.

Liefern Sie Software zur Datenerfassung?

Wir liefern keine Datenerfassungs-Software. Wir stellen aber die Acu-Test-Software zur Verfügung, mit der Messwerte in Echtzeit angezeigt werden können.

Wie kann ich meinen Sensor vor Blitzschlag schützen?

Windsensoren sind in hohem Maße elektromagnetischen Interferenzen durch statische Entladungen und Blitzschläge in der Umgebung ausgesetzt. Die FT7-Serie verfügt über eine robuste Schutzbeschaltung, die sie vor solchen Einflüssen abschirmt. Selbst Stromstöße durch Blitzschläge von mehr als 4 kA 8/20 μs verursachen keine Schäden bei den Windsensoren aus der FT7-Serie. 

Der FT-Sensor ist allerdings nur für das Überstehen indirekter Blitzschläge ausgelegt. Einen direkten Blitzschlag wird er aber genauso wie andere elektrische Geräte nicht überstehen. Deswegen muss unbedingt ein geeigneter Blitzableiter zusammen mit dem Sensor montiert werden. Das Sensorgehäuse muss zusammen mit dem Blitzableiter geerdet sein. Dabei ist die Erdung durchgehend bis zum Fundament der Windenergieanlage oder des Messmasts, auf dem der Sensor montiert ist, auszuführen. Damit ist eine Ableitung des größten Teils aller Blitzströme vom Sensor sichergestellt.

Die Montageschiene bzw. der Blitzableiter sollte wegen der guten Leitfähigkeit und geringen Korrosionsanfälligkeit aus hochwertigem Aluminium oder verzinktem Stahl hergestellt sein.

Die Abschirmung des Sensorkabels muss an beiden Enden aufliegen – der Rundum-Abschluss auf der Seite des Computers/Datenerfassungsgeräts in der Schaltschrankwand erfolgt über eine EMV-Kabeldurchführung. Die Signaldrähte sollten dann durch Überspannungsschutzgeräte mit der korrekten Bemessung gemäß dem Abschnitt „Installation“ in der Anleitung geführt werden.

Alle Kontaktflächen müssen für geringstmöglichen Widerstand zur Erde frei von nicht leitenden Beschichtungen und Korrosion sein.

Mit einer Blitzschutz-Checkliste von FT Technologies können Sie überprüfen, ob Ihr Sensor, Computer bzw. Datenerfassungsgerät in geeigneter Weise vor Blitzschlägen geschützt ist. Nehmen Sie für ein Exemplar dieser Checkliste Kontakt zu uns auf. Benötigen Sie eine noch ausführlichere technische Beratung zum Blitzschutz (mehr Details als in den technischen Unterlagen von FT Technologies), wenden Sie sich an Global Lightning Protection Services in Dänemark.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Sensor auch in einem extrem kalten Klima funktionsfähig ist?

Für viele Windsensoren ist Vereisung ein Problem, gerade um 0 °C herum, wo die Luftfeuchtigkeit immer noch recht hoch sein kann. Bei niedrigeren Temperaturen ist die Luft für gewöhnlich trockener, sodass Vereisung keine so große Herausforderung darstellt.

Der FT-Sensor ist durch seine kompakten Abmessungen und effektive Heizung äußerst widerstandsfähig gegen Vereisung. Bei solchen Bedingungen sorgt die eingeschaltete und auf 30 °C eingestellte Heizung für eine optimale Sensorfunktion. Reicht der eingestellte Strom von 4 A nicht aus, kann er in der Software auf 6 A angehoben werden. In diesem Fall müssen Stromversorgung und Verkabelung jedoch auf mindestens 6 Ampere ausgelegt sein.

Bei der Montage des Sensors ist darauf zu achten, dass sich die Wärme zur Befestigung hin ausbreitet. Dies hält Sensor und Befestigung eisfrei und verhindert ein „Erblinden“ des Sensor durch Eisbildung. Tritt das Risiko einer Vereisung häufiger auf, sollte als Montagewerkstoff Aluminium gewählt werden, da es ein besserer Wärmeleiter ist als verzinkter Stahl.

Unter sehr extremen Umgebungsbedingungen kann der Stromgrenzwert per Software (bei Modellen ab V22) von der Standardeinstellung von 4 A auf 6 A erhöht werden. Dies ergibt eine maximale Leistungsaufnahme von 150 W. In diesem Fall ist jedoch unbedingt auf die entsprechende Bemessung von Kabel und Stromversorgung für den zusätzlichen Strom zu achten.

Wie funktioniert die Heizung und wie kann ich sie konfigurieren?

Der FT-Windsensor verfügt über ein thermostatisch geregeltes Heizsystem für seine drei eingebauten Heizelemente, die ein- und ausgeschaltet werden können. Außerdem kann man einen Sollwert für die Heizung zwischen 0 °C und 55 °C (für Sensoren ab V22) festlegen. Frühere Sensoren hatten eine Solltemperatur von maximal 44 °C.

Bei digitalen Sensoren kann die Solltemperatur der Heizung über die Acu-Vis-Software oder manuell mit dem HT-Befehl über „HyperTerminal“ geändert werden. Weitere Details dazu enthält der Abschnitt „Befehlsparameter“ in der Anleitung.

Bei analogen Sensoren kann die Solltemperatur der Heizung erst nach Anschließen des FT055-Kabels über das Einrichtungs- und Prüfprogramm geändert werden. Beide werden mit dem Acu-Test Prüfset ausgeliefert.

FT kann die Einstellungen der Heizung vor der Auslieferung des Sensors vorkonfigurieren. Wenn Sie diesen Service nutzen möchten, geben Sie das bei der Bestellung mit an.

Für die meisten Anwendungen empfiehlt FT eine Solltemperatur der Heizung von 30 °C, da dies gleichbleibende Bedingungen für die Elektronik gewährleistet und den Sensor vor plötzlichen Änderungen der Umgebungstemperatur schützt.

Durch die thermostatische Regelung wird die Heizung automatisch abgeschaltet, wenn die Temperatur des Sensorgehäuses über die Solltemperatur der Heizung steigt. So verbraucht die Heizungsschaltung nur dann Strom, wenn dieser benötigt wird.

Wie kann ich die Einstellungen bei meinem digitalen Sensor ändern?

Sie können die Einstellungen über HyperTerminal (oder einen anderen Emulator für serielle Schnittstellen) mit den Befehlen aus dem Abschnitt „Befehlsparameter“ aus der Anleitung ändern. HyperTerminal kann hier heruntergeladen werden. Hinweis: FT Technologies haftet nicht für den Inhalt externer Websites.

Wie kann ich die Einstellungen bei meinem analogen Sensor ändern?

Das Einrichtungs- und Prüfprogramm auf der Produkt-CD (auch im Lieferumfang des Acu-Test Prüfsets) kann auf einem PC zur Kommunikation mit dem Sensor installiert werden. Mit dieser Software können Sie Messungen in Echtzeit anzeigen sowie die Konfiguration Ihres Sensors ändern. Für diese Software benötigen Sie das Kabel FT055 (im Lieferumfang des Acu-Test Prüfsets) und eine geeignete Stromversorgung. Besuchen Sie den Bereich „Zubehör“ auf dieser Website, wenn Sie das Acu-Test Prüfset erwerben möchten.

Muss mein Sensor kalibriert oder gewartet werden?

Alle FT-Sensoren werden im firmeneigenen Windkanal kalibriert. Im Gegensatz zu einem mechanischen Sensor haben FT-Sensoren keinerlei bewegliche Teile. Sie behalten ihre Kalibrierung über ihre gesamte Lebensdauer hinweg bei. Eine Neukalibrierung in regelmäßigen Abständen ist nicht erforderlich.

Der Sensor verfügt über keine vom Benutzer zu wartenden Teile und erfordert daher keine regelmäßige Wartung. Es wird jedoch eine jährliche Sichtprüfung empfohlen, um sicherzustellen, dass keine Fremdkörper in den Hohlraum eingedrungen sind bzw. keine Korrosion zwischen dem Sensor und seiner Befestigung aufgetreten ist.

Wenn Sie die Kalibrierung Ihres Sensors ändern möchten, können Sie das über die Funktion Benutzerkalibrierungstabelle des Sensors (Modelle ab V20, jedoch nicht FT702LM) vornehmen. Siehe Anleitung für weitere Details.

Kann ich ein Kalibrierungszertifikat für meinen FT-Sensor erhalten?

Alle FT-Sensoren werden im firmeneigenen Windkanal kalibriert. Auf Anfrage können die Ergebnisse dieser Kalibrierung zur Verfügung gestellt werden. Bitte nehmen Sie dafür Kontakt zu uns auf und geben Sie die Seriennummer Ihres Sensors an. Benötigen Sie jedoch ein MEASNET-Kalibrierungszertifikat, nehmen Sie ebenfalls Kontakt zu uns auf. Wir werden Ihnen dann einen geeigneten Windkanal in Ihrer Nähe empfehlen.

Wie kann ich die Anzeige von fehlerhaften Werten für Windgeschwindigkeit und Windrichtung beenden?

 Zeigt der Sensor fehlerhafte Messwerte an, sollten Sie folgende Punkte überprüfen:

  • Sensor nutzt neueste Firmware-Version. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, damit Sie die aktuellste Version für Ihren Sensor zur Verfügung haben. Geben Sie in Ihrer Mitteilung unbedingt die Seriennummer Ihres Geräts an.
  • Solltemperatur der Heizung ist auf 30 °C oder höher eingestellt.
  • Mittelwertbildung von Messwerten im Sensor (über die sensoreigene Filterfunktion) oder im Computer bzw. Datenerfassungssystem.
  • Ordnungsgemäßer Anschluss des Kabels und Aufliegen des Schirmgeflechts an beiden Kabelenden. Siehe Abschnitt „Installation“ in Ihrer Anleitung für weitere Details.
       

Ich glaube, mein Sensor ist defekt. Wie kann ich ihn für eine Überprüfung einsenden?

Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, um ein Rücksendeformular (RMA) anzufordern und geben Sie darauf die Seriennummer Ihres Geräts sowie eine ausführliche Beschreibung der von Ihnen beobachteten Symptome an. Wir informieren Sie dann über die nächsten Schritte.