Produktzertifizierung

Der FT702 ist wahrscheinlich der meistgetestete Windsensor der Welt. Er hat mehr als 28 unabhängige Tests bestanden, unter anderem für Sand, Staub, Eis, Vibration, Korrosion, Hagel und Blitzschutz.

Die Sensoren FT742 und FT722 werden vor ihrer Freigabe nach denselben Normen geprüft. Da die Fertigung nach denselben Standards wie beim FT702 erfolgt, wird von einem erfolgreichen Bestehen dieser Prüfungen ausgegangen. Den beschleunigten Lebensdauertest (HALT) hat der FT742 bereits bestanden. Hier durchläuft der Sensor Temperaturzyklen von +125 °C bis -90 °C und wird gleichzeitig einer Schwingung von 30 Grms ausgesetzt. ​​

Alle unsere Sensoren werden vor der Auslieferung zu 100 % im Windkanal geprüft. So wird eine zuverlässige Funktion selbst unter widrigsten Bedingungen über viele Jahre hinweg gewährleistet. Neben der jährlichen Kalibrierung des Windkanals werden die gefertigten Sensoren regelmäßig stichprobenartig in einem MEASNET-Windkanal überprüft. So wird die Messgenauigkeit der FT-Windsensoren sichergestellt.

Umweltzertifizierung

ISO 9227 (2006)
Korrosionsbeständig: Prüfung gemäß Kategorie C5-M (Sehr stark) nach BS EN ISO 12944 (1998) in neutralem Salzsprühnebel für 1440 Stunden.
DEF STAN 00-35 CL25
Prüfung Sand und Staub: Sand- und Staubpartikel je 3 Stunden lang mit einer Luftgeschwindigkeit von 29 m/s und einer Konzentration von 1,1 g/m³.
EN 60068-2-13 (1999)
Prüfung M – Niederdruck: 4 Stunden bei konstant niedrigem Druck, der typischerweise in einer Höhe von 3000 Metern über dem Meeresspiegel vorherrscht. Weitere Versuche in einem speziellen Höhenwindtunnel haben gezeigt, dass der Sensor noch in einer Höhe von 4000 m eine hohe Messgenauigkeit aufweist.
EN 60068-2-5 (2000)
Prüfung Sonnenstrahlung: 24 Stunden UV-Bestrahlung bei einer Umgebungstemperatur von 55 °C und einer Bestrahlungsstärke von 1120 W/m².

Schwingung und Schock

EN 60068-2-6 (2008)
Prüfung Fc – Schwingen (sinusförmig): 5 Hz – 500 Hz, Durchlaufrate 1 Oktave/min, 5 Durchlaufzyklen, 3 Achsen.
EN 60068-2-64 (2008)
Prüfung Fh – Rauschen: 5 Hz – 500 Hz, 90 Minuten pro Achse, Belastung 0,0075 g³/Hz in 3 Achsen.
EN60068-2-31 (2008)
Prüfung Ec – Kippfallen und Umstürzen: Kippfallen (6-mal) aus 1 Meter Höhe aus unterschiedlichen Winkeln auf Stahlplatte auf Beton.
EN IEC 61215 (2005)
Prüfung Hagelschlag 10.17: Beschießen des Sensors mit 10 Hagelkörnern von jeweils 7,5nbsp;Gramm mit einer Geschwindigkeit von 23  m/s.

Abdichtung

EN 60068-2-78 (2002)
Prüfung Cab: Feuchte Wärme, konstant: Gleichbleibende relative Feuchte von +93 % bei 40 °C, 240 Stunden.
EN 60068-2-30 (2005)
Prüfung Db: Feuchte Wärme, zyklisch: Sechs 24-Stunden-Zyklen, Höchsttemperatur +55 °C.
EN 60529 (2000)
Abdichtung nach Schutzart IP 67. Prüfung auf Schutz gegen Eindringen – IP 6X (Schutz gegen Staub): Exposition in einer Staubkammer für 8 Stunden. Prüfung mit kurzzeitigem Eintauchen – IP X7: Eintauchen für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser.
DEF STAN 00-35 CL26/7
Prüfung CL26: Dunst, Nebel und niedrige Wolken: Nebelintensität 1,66 ml/80 cm² für eine Stunde.
Prüfung CL27: Schlagregen: Niederschlag von 175 mm für eine Stunde.

Extreme Temperaturen

EN 60068-2-1 (2007)
Prüfung Ae: Kälte: 16 Stunden Kaltluft
bei -40 °C.
EN 60068-2-2 (2007)
Prüfung Be: Trockene Wärme: 16 Stunden trockene Wärme
bei +85 °C.
EN 60068-2-14 (2009)
Prüfung N: Temperaturwechsel:
16 Temperaturzyklen von
-40 °C bis +70 °C.
MIL-STD-810G
Prüfung Vereisung/Glatteisregen:
Eisvermeidung: Nach dem Einschalten der Heizung wurde der Sensor einem Glatteisregen bei einer Windgeschwindigkeit von 15 m/s und einer Temperatur von -14 °C ausgesetzt. Nach 38 Minuten hatte sich auf dem Prüfstab eine Eisschicht von 37 mm gebildet, der Sensor selbst blieb aber eisfrei. Enteisung: Der Sensor war in weniger als 15 Minuten eisfrei.

EMV-Prüfungen

  • EN 61000-6-3 (2007) Fachgrundnormen – Störaussendung für Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe
  • EN 61000-6-2 (2005) Fachgrundnormen – Störfestigkeit für Industriebereiche
  • EN 61000-4-2 (2009) Prüfung der Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität
  • EN 61000-4-3 (2006) Prüfung der Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder
  • EN 61000-4-4 (2012) Prüfung der Störfestigkeit gegen schnelle transiente elektrische Störgrößen/Burst
  • EN 61000-4-5 (2006) Prüfung der Störfestigkeit gegen Stoßspannungen
  • EN 61000-4-6 (2009) Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder
  • EN 61000-4-8 (2010) Prüfung der Störfestigkeit gegen Magnetfelder mit energietechnischen Frequenzen
  • EN 61000-4-9 (2009) Prüfung der Störfestigkeit gegen impulsförmige Magnetfelder
  • EN 61000-4-10 (2001) Prüfung der Störfestigkeit gegen gedämpft schwingende Magnetfelder
  • EN 61000-4-29 (2001) Prüfungen der Störfestigkeit gegen Spannungseinbrüche, Kurzzeitunterbrechungen und Spannungsschwankungen an Gleichstrom-Netzeingängen

EMV-Prüfzertifikate:    FT702 (Digital)   FT702 (Analog)  FT702LM

EU-Konformitätserklärungen

ETL- und Sicherheitszertifizierung

ETL-Zertifizierung

Intertek Recognized Component to UL61010-1

 

Der Sensor FT702LT-V22 hat eine Zulassung für Einbaukomponenten (Recognized Component) von Intertek nach den folgenden Standards:

UL 61010-1 Electrical equipment for measurement, control & laboratory use (Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte)

CSA 22.2.61010-1-04 Electrical equipment for measurement, control & laboratory use (Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte)

 

Schutz der Umwelt

Der FT702 ist ein kombinierter Sensor zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit und Windrichtung. Das Gehäuse aus der hart eloxierten Aluminiumlegierung 6026 T6 umschließt einen hydrophoben akustischen Hohlraum und enthält Leiterplatten, elektronische Bauelemente, Steckverbinder sowie die dazugehörige Verkabelung. Die Anforderungen der RoHS-2-Richtlinie werden vom Sensor eingehalten.

Sicherheitsdatenblatt für FT702

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