Produktzertifizierung

Die Sensoren der Reihe FT7 sind wahrscheinlich die weltweit meist geprüften Windsensoren. Sie haben über 28 voneinander unabhängige Tests bestanden, einschließlich Sand, Staub, Eis, Vibration, Korrosion, Hagel- und Blitzschutz. Während der Entwicklungsphase hat die FT7er Reihe den hoch beschleunigten Lebenszyklus-Test bestanden, wobei der Sensor Temperaturen von +125 °C bis -90 °C ausgesetzt war bei einer gleichzeitigen Vibrationsbelastung von 30g U/Min.

Zudem werden alle unsere Sensoren vor dem Versand zu 100 % im Windtunnel geprüft. Somit ist sichergestellt, dass sie viele Jahre lang zuverlässig ihren Dienst tun werden, auch unter widrigsten Bedingungen. Der Windtunnel wird jährlich kalibriert und regelmäßig werden Sensoren aus der Produktion entnommen, um ihre Kalibrierung in einem MEASNET Windtunnel gegenzuprüfen. Damit ist die Genauigkeit der FT Windsensoren sichergestellt.

Umweltzertifizierung

ISO 9227 (2006)
Korrosionsbeständig: Prüfung gemäß Kategorie C5-M (Sehr stark) nach BS EN ISO 12944 (1998) in neutralem Salzsprühnebel für 1440 Stunden.
DEF STAN 00-35 CL25
Prüfung Sand und Staub: Sand- und Staubpartikel je 3 Stunden lang mit einer Luftgeschwindigkeit von 29 m/s und einer Konzentration von 1,1 g/m³.
EN 60068-2-13 (1999)
Prüfung M – Niederdruck: 4 Stunden bei konstant niedrigem Druck, der typischerweise in einer Höhe von 3000 Metern über dem Meeresspiegel vorherrscht. Weitere Versuche in einem speziellen Höhenwindtunnel haben gezeigt, dass der Sensor noch in einer Höhe von 4000 m eine hohe Messgenauigkeit aufweist.
EN 60068-2-5 (2011)
Prüfung Sonnenstrahlung: 24 Stunden UV-Bestrahlung bei einer Umgebungstemperatur von 55 °C und einer Bestrahlungsstärke von 1120 W/m².

Schwingung und Schock

EN 60068-2-6/64 (2008)
Prüfung Fc – Schwingen (sinusförmig): 5 Hz – 500 Hz, Durchlaufrate 1 Oktave/min, 5 Durchlaufzyklen, 3 Achsen. Prüfung Fh – Rauschen: 5 Hz – 500 Hz, 90 Minuten pro Achse, Belastung 0,0075 g³/Hz in 3 Achsen.
EN 60068-2-27 (2009)
Mechanische Stoßprüfung Ea und CAF2656. Spitzenbeschleunigung: 50 g. Dauer: 11 ms. Pulsform: halbe Sinuswelle.
EN60068-2-31 (2008)
Prüfung Ec – Kippfallen und Umstürzen: Kippfallen (6-mal) aus 1 Meter Höhe aus unterschiedlichen Winkeln auf Stahlplatte auf Beton.
EN IEC 61215 (2005)
Prüfung Hagelschlag 10.17: Beschießen des Sensors mit 10 Hagelkörnern von jeweils 7,5nbsp;Gramm mit einer Geschwindigkeit von 23  m/s.

Abdichtung

EN 60068-2-78 (2013) EN60068-2-38 (2009)
Prüfung Cab: Feuchte Wärme, konstant: Gleichbleibende relative Feuchte von +93 % bei 40 °C, 240 Stunden.
Kombinierte Temperatur- und Feuchtigkeitsprüfung Z/AD: Zehn 24-Stunden-Zyklen, obere Temperatur +65 °C. Kalter Teilzyklus: -10 °C.
EN 60068-2-30 (2005)
Prüfung Db: Feuchte Wärme, zyklisch: Sechs 24-Stunden-Zyklen, Höchsttemperatur +55 °C.
EN 60529 (1992+A2:2013)
Abdichtung nach Schutzart IP66 und IP67. Eindringschutzprüfung IPX6: Geschützt gegen starke Wasserbestrahlung (100 l pro Minute). Prüfung auf Schutz gegen Eindringen – IP 6X (Schutz gegen Staub): Exposition in einer Staubkammer für 8 Stunden. Prüfung mit kurzzeitigem Eintauchen – IP X7: Eintauchen für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser. IP4X: Geschützt gegen das Eindringen von riskanten Teilen und festen Fremdkörpern.
DEF STAN 00-35 CL26/7
Prüfung CL26: Dunst, Nebel und niedrige Wolken: Nebelintensität 1,66 ml/80 cm² für eine Stunde.
Prüfung CL27: Schlagregen: Niederschlag von 175 mm für eine Stunde.

Extreme Temperaturen

EN 60068-2-1 (2007)
Prüfung Ad: Kälte: 16 Stunden Kaltluft
bei -40 °C.
EN 60068-2-2 (2007)
Prüfung Bd: Trockene Wärme: 16 Stunden trockene Wärme
bei +85 °C.
EN 60068-2-14 (2009)
Thermischer Zyklus-Test Nb:
16 Temperaturzyklen von
-40 °C bis +85 °C.
MIL-STD-810G
Prüfung Vereisung/Glatteisregen:
Eisvermeidung: Nach dem Einschalten der Heizung wurde der Sensor einem Glatteisregen bei einer Windgeschwindigkeit von 15 m/s und einer Temperatur von -15 °C ausgesetzt. Nach 38 Minuten hatte sich auf dem Prüfstab eine Eisschicht von 37 mm gebildet, der Sensor selbst blieb aber eisfrei. Enteisung: Der Sensor war in weniger als 5 Minuten eisfrei.

EMV-Prüfungen

  • EN 61000-6-3 (2007) Fachgrundnormen – Störaussendung für Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe
  • EN 61000-6-2 (2005) Fachgrundnormen – Störfestigkeit für Industriebereiche
  • EN 61000-4-2 (2009) Prüfung der Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität
  • EN 61000-4-3 (2006) Prüfung der Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder
  • EN 61000-4-4 (2012) Prüfung der Störfestigkeit gegen schnelle transiente elektrische Störgrößen/Burst
  • EN 61000-4-5 (2006) Prüfung der Störfestigkeit gegen Stoßspannungen
  • EN 61000-4-6 (2009) Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder
  • EN 61000-4-8 (2010) Prüfung der Störfestigkeit gegen Magnetfelder mit energietechnischen Frequenzen
  • EN 61000-4-9 (2009) Prüfung der Störfestigkeit gegen impulsförmige Magnetfelder
  • EN 61000-4-10 (2001) Prüfung der Störfestigkeit gegen gedämpft schwingende Magnetfelder
  • EN 61000-4-29 (2001) Prüfungen der Störfestigkeit gegen Spannungseinbrüche, Kurzzeitunterbrechungen und Spannungsschwankungen an Gleichstrom-Netzeingängen

EMV-Prüfzertifikate:   FT722/FT742 (Digital)    FT722/FT742 (Analog)  FT742-D-SM  FT702 (Digital)   FT702 (Analog)  FT702LM

EU-Konformitätserklärungen

ETL-Zertifizierung

Intertek Recognized Component to UL61010-1

 

Alle Sensoren der Serie FT7 haben eine Zulassung für Einbaukomponenten (Recognized Component) von Intertek nach den folgenden Standards:

UL 61010-1 Electrical equipment for measurement, control & laboratory use (Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte)

CSA 22.2.61010-1-04 Electrical equipment for measurement, control & laboratory use (Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte)

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