FT702

Die aktuelle Version des FT702 ist die Version 22. Die hohe Beständigkeit und Zuverlässigkeit haben zu ihrer besonderen Beliebtheit für Steuerungen von Windkraftanlagen beigetragen. Sie wird weltweit von führenden Herstellern von Windkraftanlagen sowie in einer Reihe von meteorologischen Anwendungen eingesetzt.

FT702 - Spezifikationen auf einen Blick

Windgeschwindigkeit
0-50 m/s
Accuracy: ±0,5m/s (0-15 m/s)
±4% (>15 m/s)
Windrichtung
0-360°
Genauigkeit:
±2° (innerhalb ±10° zu Nullpunkt)
±4° (über ±10° zu Nullpunkt)
Temperaturbereich
-40bis +85°C
Drei Heizelemente sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gehäuse und für eine erfolgreich bestandene Vereisungsprüfung nach MIL-STD810G des US-Militärs.
Leistungsaufnahme
30mA
Niedrigster Verbrauch bei abgeschalteter Heizung. Versorgungsstrom standardmäßig auf 4 A begrenzt. Zulassung für Einbaukomponenten (Recognised Component) nach UL 61010-1.

 

 

 

Datenverfügbarkeit
99,9%
Patentierte Acu-Res®-Technologie mit 5 Messungen pro Sekunde.
Schutzart
IP67
Komplettabdichtung und Korrosionsbeständigkeit nach ISO 9227 und IEC 12944. Korrosionsschutzklasse C5-M
Höhe
161mm
Kompakte Maße, einfach zu transportieren. E/A-Stecker: 5-polig (RS-485) oder 8-polig (4-20 mA)
Gewicht
350g
Hart eloxiertes Aluminiumgehäuse für geringes Gewicht bei hoher Robustheit, das starke Vibrationen und extreme Stöße aushält


FT702 - Zwei bewährte und geprüfte Montageoptionen

Für den FT702LT stehen zwei verschiedene Montageoptionen zur Auswahl: Die abgeflachte Vorderseite (FF) für die Befestigung an einer Montageschiene und die Rohrmontage (PM) für die Befestigung auf einem Rohr mit dem Adapter FT090. Die Rohrmontage bietet einen verbesserten Schutz gegen Blitzschlag und Umwelteinflüsse, da sich das Kommunikations- und Stromkabel vollständig geschützt im Inneren des Rohrs befindet.

Schnittstellen- und Datenformat

Der Windsensor FT702 in der Version V22 ist mit einem digitalen oder analogen Ausgang erhältlich.

Die Modellnummer FT702LT ist die digitale Variante mit RS-485-Ausgang. Über diese Schnittstelle können die Messergebnisse für Windgeschwindigkeit und Windrichtung angefordert oder abgefragt werden. Diese Kommunikationsverbindung lässt sich auch zum Konfigurieren und Überprüfen der internen Einstellungen des Sensors verwenden. Der Sensor sendet und empfängt einfache ASCII-Zeichen und kann zur Integration in ein Seenavigationssystem auch auf die Ausgabe eines kompatiblen MWV-Datensatzes nach NMEA 0183 eingestellt werden.

Die Modellnummer FT702LT/D bezeichnet die analoge Variante mit zwei 4-20 mA-Stromschleifenausgängen. Jeder Ausgang kann einen messbaren Strom proportional zur Windgeschwindigkeit und Windrichtung liefern.

Der Messbereich für die Windgeschwindigkeit beträgt bei allen Sensoren der Ausführung FT702LT 0-50 m/s. Die Skala des FT702LT/D Sensors für das Ausgangssignal der Windgeschwindigkeit kann auf einen Bereich zwischen 0-30 m/s bis 0-70 m/s eingestellt werden. Die Datenausgabe ist in m/s, Meilen pro Stunde oder Knoten möglich.

Die für den Sensor verwendete Steckverbindung ist gegen Umwelteinflüsse abgedichtet und korrosionsgeschützt. Die Steckverbindungen können von K.K Fischer oder ODU beschafft werden, die eine Auswahl von Bezugsoptionen für die Kabelmontage bieten. Der digitale Sensor hat einen 5-poligen Steckverbinder, die analoge Variante einen 8-poligen Steckverbinder.

Technische Daten

Sensorleistung

Messprinzip: Akustische Resonanz (automatischer Ausgleich von Temperatur-, Druck- und Feuchtigkeitsschwankungen)

Maßeinheiten: Meter pro Sekunde (m/s), Kilometer pro Stunde (km/h) oder Knoten

Höhe: Betriebsbereich 0-4000 m

Temperaturbereich: -40 °C bis +85 °C (Betriebs- und Lagertemperatur)

Luftfeuchtigkeit: 0-100 %

Schutzart: IP 67, EN 60529 (2000)

Einstellbereich Heizung: 0 °C bis 55 °C. Die Solltemperatur kann auf einen Wert in diesem Bereich eingestellt werden.

Stromversorgung

Versorgungsspannung: 20 V bis 30 V DC (Nennspannung 24 V DC)

Versorgungsstrom (Heizung ausgeschaltet): 30 mA

Versorgungsstrom (Heizung eingeschaltet): 4 A (Standardeinstellung), 0,1-6 A (max.) – per Software konfigurierbar. Der Stromverbrauch der Heizung hängt vom Energiebedarf zur Aufrechterhaltung der benutzerdefinierten Solltemperatur ab. Die Leistungsaufnahme von Heizung und Sensor ist standardmäßig auf 99 W begrenzt.

Sicherheit: Zulassung für Einbaukomponenten (Recognized Component) nach den Standards für elektrische Sicherheit UL 61010-1 und CSA 22.2.61010-1-04.

Allgemeine technische Daten

Sensorgewicht: 320 g (max.) für Ausführung mit abgeflachter Vorderseite, 350 g (max.) für Rohrmontageausführung

E/A-Stecker: 5-polig (RS-485) oder 8-polig (4-20 mA)

Digitaler Sensor

FT702LT-V22-FF, FT702LT-V22-PM  

Schnittstelle: RS-485 – galvanische Trennung von Stromversorgung und Gehäuse

Format: ASCII-Datenformat, Abfragemodus oder kontinuierliche Datenausgabe

Datenaktualisierungsrate: 5 Messungen pro Sekunde

Analoger Sensor

FT702LT/D-V22-FF, FT702LT/D-V22-PM, FT702LT/D50-V22-FF, FT702LT/D50-V22-PM, FT702LT/D60-V22-FF, FT702LT/D60-V22-PM, FT702LT/D70-V22-FF, FT702LT/D70-V22-PM 

Schnittstelle: 4-20 mA – galvanische Trennung von Stromversorgung und Gehäuse

Format: Eine 4-20 mA-Stromschleife für Windgeschwindigkeit (unterschiedliche Skalierungsfaktoren verfügbar). Eine 4-20 mA Stromschleife für Windrichtung (Nullpunktwert als 4 mA oder 12 mA konfigurierbar). Beide analogen Kanäle werden fünf Mal pro Sekunde aktualisiert.

4-20 mA-Konfigurationsport: Mithilfe dieses Ports kann der Nutzer die internen Einstellungen analoger Sensoren verändern und diagnostische Versuche vornehmen. Diese Schnittstelle ist nicht zur ständigen Verbindung mit Windkraftanlage, Datenerfassungssystem oder einem anderen Gerät ausgelegt.

Heizung

Der Sensor ist mit einem thermostatisch geregelten Heizsystem für das gesamte Gehäuse ausgerüstet. Damit hält der Sensor eine benutzerdefinierte Solltemperatur zwischen 0 °C und 55 °C aufrecht. Drei softwaregesteuerte Heizelemente verteilen die erzeugte Wärme intelligent über den gesamten Sensor.

Die Heizungen haben standardmäßig eine maximale Leistungsaufnahme von 99 W. Unter extremen Umgebungsbedingungen kann das Stromlimit auf einen Wert zwischen 0,1 und 6 Ampere angepasst werden (sofern es die Stromversorgung und Verkabelung zulassen). Durch die kompakte Größe wird die Energie sehr effektiv genutzt, sodass der Sensor eisfrei bleibt. Nach dem Abschalten der Heizung fällt die Stromaufnahme auf 25 mA ab.

Produktzertifizierung

Der Ultraschall-Sensor FT702 hat über 28 Zertifizierungsprüfungen bestanden, sodass er auch für den Einsatz unter extremen Klimabedingungen perfekt geeignet ist. Zu diesen Prüfungen gehören:

  • Hagelprüfung – EN 61215
  • Korrosion – ISO 9227 (2006)
  • Neutraler Salzsprühnebel – IEC 12944 C5-M
  • Schwingen (Sinus, Rauschen) – EN 60068-2-6 und EN 60068-2-64
  • Kippfallen – EN 60068-2-31
  • Sand und Staub, Nebel und Regen – DEF STAN 00-35 CL25, CL26, CL27
  • Schutzart IP 67
  • Eis – MIL-STD-810G, Methode 521.3 Vereisung/Glatteisregen, Verfahren – Eisansatz.

Siehe Produktzertifizierung für ausführliche Details.

Umweltschutzdatenblatt für FT702

Darüber hinaus hat der Sensor FT702LT-V22 eine Zulassung für Einbaukomponenten (Recognized Component) von Intertek nach den Sicherheitsstandards UL 61010-1 und CAN/CSAC22.2 No. 61010-1-04.

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