Fallstudien / Tokyo Skytree

Mit 634 m ist der Fernseh- und Aussichtsturm Tokyo Skytree das zweithöchste Gebäude der Welt. Der beeindruckende erdbebensichere Gigant wurde 2012 fertiggestellt und ist ein Entwurf von Nikken Sekkei, an dem über 100 Architekten, Ingenieure und Planer beteiligt waren.

Hintergrund

Die Struktur des Tokyo Skytree besteht aus zwei Teilen – dem Turmkörper aus einem Stahlrahmen und aus einer Mittelsäule im Innern. Die Mittelsäule stabilisiert die Hauptstruktur, um das Hin-und Herschwingen bei Starkwinden und Erdbeben zu reduzieren. Genauso wie bei einer fünfstöckigen Pagode, die ebenfalls durch eine Mittelsäule (shinbashira) stabilisiert wird. Skytree bezeichnet diesen Dämpfungsmechanismus als „Shinbashira-Schwingungskontrolle“.

Vor Baubeginn mussten die Konstrukteure die Bedingungen in einer Höhe von mehr als 600 m besser verstehen. Dazu ließen sie Wetterballone steigen, um umfangreiche Winddaten zu sammeln und die seitlichen Windkräfte zu messen, denen das Gebäude später ausgesetzt wäre. Es zeigte sich sehr schnell, dass ein zuverlässiger Windsensor wegen der sehr starken Winde und deren täglicher Einwirkung auf das Gebäude von großer Bedeutung ist.

Ergebnis

Nach umfangreichen Erprobungen und Gesprächen mit unserem technischen Team empfahl FT Technologies den Einsatz eines FT702LT V22 zur Rohrmontage, der auf einer äußeren Aussichtsplattformen installiert wurde. Der Sensor hat sich bisher als sehr zuverlässig erwiesen und den Bedingungen ohne jeden Wartungsbedarf widerstanden.

FT Ultraschall-Windsensor an der Spitze des Tokyo Skytree in Japan

Bild: Nikken Sekkei