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FT gewinnt Auszeichnung für Spitzenleistung in Windenergietechnik

AI Offshore Excellence Awards Magazine

24/04/15

 

FT Technologies hat sich auf die Entwicklung und Lieferung leistungsstarker Windsensoren mit Acu-Res®-Technologie für Windkraftanlagen und meteorologische Anwendungen spezialisiert. Firmenvertreter von FT Technologies sprachen mit uns über die komplexen Aspekte ihrer Produkte sowie über die Gelegenheiten und Herausforderungen, denen sie sich in dieser Branche gegenübersehen.

Wir sind hoch erfreut über diese Auszeichnung, da mit ihr 10 Jahre harter Arbeit und Erfolg in der Entwicklung des weltweit robustesten Windsensors anerkannt werden. Unsere Ultraschall-Windsensoren sind kompakt, robust und zuverlässig. Sie werden unter härtesten Bedingungen eingesetzt und gewährleisten dennoch gleichbleibend hohe Datenverfügbarkeit über viele Jahre hinweg. Wir haben ohne Zweifel eine führende Stellung in der Offshore-Windenergie, da mehr als 70 % aller Offshore-Windturbinen mit einem FT-Sensor ausgestattet sind.

Unser Unternehmen wurde vor 35 Jahren gegründet, aber erst in den letzten 12 Jahren haben wir uns auf die Entwicklung von Windsensoren für die Steuerung von mittelgroßen Windkraftanlagen konzentriert. Die gesamte Entwicklung und Fertigung erfolgt in Großbritannien und zwar in unserem Werk im Westen Londons. Ganz besonders stolz sind wir auf die Tatsache, dass 99 % aller unserer Produkte exportiert werden. Unser Erfolg über ein Jahrzehnt hinweg hat es uns ermöglicht, die Größe des Unternehmens zu verdreifachen. Wir haben jetzt über 55 Mitarbeiter, sodass wir uns nach einer neuen und größeren Betriebsstätte umsehen müssen.

Die Zuverlässigkeit unserer Produkte ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Neben dem Verzicht auf regelmäßige Wartung oder Kalibrierung verlangen unsere Kunden von einem Sensor höchste Leistungsfähigkeit und Datenverfügbarkeit. Unsere Sensoren sind im Prinzip Computer, die aber, sobald sie sich oben auf einer Windkraftanlage befinden, nicht gewartet werden und trotzdem genaue Messungen fünfmal pro Sekunde über Jahre hinweg liefern müssen. Auf einer Windkraftanlage sind die Einsatzbedingungen äußerst hart. So muss der Windsensor die Verhältnisse in einer Höhe von 100 m irgendwo auf der Nordsee oder in einem Schneesturm in Kansas überstehen und trotzdem weiter funktionieren.

Der Einsatz der akustischen Resonanz macht unsere FT-Windsensoren einzigartig. Die 1997 patentierte Acu-Res®-Technologie ist eine Erfindung von Dr. Savvas Kapartis, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, mit der Windgeschwindigkeit und Windrichtung ohne bewegliche Teile gemessen werden. Dazu wird eine akustische (Ultraschall-)Welle in einem kleinen Hohlraum reflektiert. Der Einsatz der Acu-Res®-Technologie ergibt einen kleinen, problemlos beheizbaren Sensor, der selbst unter extremsten Witterungsbedingungen zuverlässig arbeitet.

Unsere neueste Mitteilung: Wir stehen kurz vor der Einführung einer neuen Produktreihe: der FT7-Serie. Mit diesen neuen Sensoren können höhere Windgeschwindigkeiten – bis zu 75 Meter pro Sekunde – mit höherer Genauigkeit gemessen werden.

Dank dieser technischen Verbesserungen können wir mit der FT7-Serie in neue Märkte, insbesondere allgemeine Meteorologie und Wettersysteme auf hoher See gehen. Auf der ganzen Welt werden zahllose Bojen zur Erfassung von Winddaten eingesetzt. Aufgrund der Korrosionsbeständigkeit unserer Sensoren eignen sie sich ideal für diese Anwendung. So setzt Rolls-Royce unsere Sensoren bereits in der Seenavigation ein. Es gibt FT-Sensoren auf einigen der höchsten Gebäude der Welt, auf mobilen Wetterstationen zur Verfolgung von Hurrikanen sowie entlang von Hochgeschwindigkeits-Teststrecken in Japan. Das Bloodhound SSC Engineering Team wählte die FT-Sensoren aus, weil sie sich ideal für eine staubige Umgebung wie die Hakskeen Pan in Südafrika eignen, wo mit dem Überschall-Auto Bloodhound Supersonic Car 2016 ein neuer Landgeschwindigkeitsweltrekord von 1.000 Meilen pro Stunde (knapp über 1.600 km/h) aufgestellt werden soll.

Mit der Markteinführung unserer neuen Produkte möchten wir auch in für uns neue Länder expandieren. Brasilien z. B. setzt sehr stark auf den Ausbau der Windenergie. Unsere Sensoren sind da im Vorteil, weil sie gegen starken Regen, Blitzschlag und Salz in der Atmosphäre beständig sind, die ein großes Problem in den Küstenregionen Brasiliens darstellen.

Auch in Südafrika gibt es Anwendungen, bei denen mechanische Windsensoren durch die trockenen und staubigen Bedingungen dort Schaden nehmen können. Die FT7-Serie mit ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Staub, Sand und Sonnenstrahlung wird trotz dieser widrigen Bedingungen hervorragende Messdaten für Windgeschwindigkeit und Windrichtung liefern.

In den letzten 10-12 Jahren ist die Windindustrie sowohl in Hinblick auf Anzahl als auch Größe der einzelnen Windkraftanlagen enorm gewachsen. Als wir mit der Fertigung begannen, hatten die Windkraftanlagen eine Leistung von 700 oder 800 kW. Inzwischen sind es 2 oder 3 MW an Land bzw. bis zu 7 oder 8 MW auf See.

Die Windindustrie ist gewachsen, sie hat sich aber auch drastisch verändert. War es bis vor kurzem eine Branche, die auf Europa und Nordamerika fokussiert war, hat sich die Situation dahingehend verändert, dass nun 45-50 % aller Windkraftanlagen in China installiert werden. Außerdem hat die Windenergie jetzt „Netzparität“ erreicht, d. h., sie ist eine wettbewerbsfähige Energiequelle geworden. In manchen Teilen der USA und Europas ist die Energiegewinnung aus Wind nun genauso billig wie die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen. In vielen Regionen der Welt ist Windenergie sogar die erste Wahl bei der Erschließung neuer Energiequellen.

Für die Windenergie und für FT Technologies ergeben sich zukünftig glänzende Aussichten. Die Vereinigten Staaten haben sich verpflichtet, 35 % ihres Energiebedarfs bis 2050 mit Wind zu decken. Derzeit macht die Windenergie dort nur 4 % aus. Jedes Jahr installiert China 10.000 Windkraftanlagen. Mit immer größeren Windkraftanlagen verlangen die Hersteller vermehrt nach Windsensoren höherer Qualität, damit sie ihre eigenen Ausfallzeiten verringern und die eigenen Windkraftanlagen weiterlaufen lassen können. Falls Sie diese Aussage noch nicht gehört haben: In unserer Branche ist Wind Geld.

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