Unterstützung / Installation / Direktmontage (DM50)

Der FT742-DM50 wird direkt auf ein Rohr mit 50 mm Außendurchmesser aufgesetzt und eignet sich ideal für eine Vielzahl meteorologischer Anwendungen.

Mit der patentierten Acu-Res®-Technologie nimmt der FT742-DM50 eine einzigartige Stellung auf dem Markt ein. Dieser sehr kleine, aber sehr robuste Windsensor ist selbst unter rauesten Bedingungen wartungsfrei und über viele Jahre hinweg funktionsfähig.

Ultraschall-Windsensoren FT742-DM50 - Direktmontage

Der FT742 DM50 zur Direktmontage ist für die Befestigung direkt auf einem Rohr (mit 50 mm Nenn-Außendurchmesser) ausgelegt. Erdung bei Blitzschlag:

  1. Überprüfen Sie, ob die Erdungsfeder FT038 in den Steckerträger eingebaut ist.
  2. Setzen Sie den konischen Rohreinsatz FT036 oben in das Rohr ein und fixieren Sie den Einsatz mit Klebstoff (nicht enthalten).
  3. Führen Sie das Kabel durch das Rohr und befestigen Sie es am Sensor. Schieben Sie den Sensor fest nach unten, bis er flach auf dem Rohr aufliegt.
  4. Den Sensor drehen, um die Nord-Ausrichtungsmarke (die V-förmige Kerbe am Fuß des Sensors) auszurichten.
  5. Ziehen Sie die 3 selbstsichernden Befestigungselemente FT037 vorsichtig an für eine gleichmäßige Kräfteverteilung.

Nähere Angaben und Einbauhinweise für Regionen, die von Blitzschlag und salzhaltiger Luft betroffen sind, finden Sie bitte in der Anleitung.

Die Sensoren der FT7 Serie benötigen eine Versorgungsspannung von 12 V-30 V DC (24 V DC). Das Netzteil muss in der Lage sein, bei eingeschalteter Heizung 6 A (max.) bereitzustellen (30 mA bei ausgeschalteter Heizung). Alle elekrischen Verbindungen mit dem Sensor werden über mehrpolige Steckverbinder von Fischer oder ODU hergestellt (im Fall der digitalen Sensoren kabelseitige Steckverbinder mit den Teilenummern: SE104Z053-130/8.7 oder SX2F1C-P05NJH9-0001, im Fall der analogen Sensoren die kabelseitigen Steckverbinder: SS104Z129-1 oder SX2F1C-P08NJH9-0001).

Die Pinbelegung am Fuß des Sensors zur Direktmontage ist wie folgt:

Heizung und Solltemperatur

Bei Gefriertemperaturen sorgt eine aktive Heizung, die auf 30 °C eingestellt ist, für eine optimale Sensorfunktion. Durch das Verhindern der Eisbildung und des Kondensierens von Wasser im Messhohlraum wird die Datenverfügbarkeit optimiert. Außerdem ist eine konstante Gehäusetemperatur besser für die Lebensdauer der elektronischen Komponenten.

Der Sollwert für die Heizung kann entweder mit dem HT-Befehl (siehe Anleitung für weitere Details) oder dem Acu-Test Prüfset eingestellt werden.

Reicht der eingestellte Strom von 4 A nicht aus, kann er in der Software auf 6 A angehoben werden. In diesem Fall müssen Stromversorgung und Verkabelung jedoch auf mindestens 6 Ampere ausgelegt sein.

Filterfunktion

Das interne Filter des Sensors sollte immer eingeschaltet bleiben. Bei Einsatz des Windsensors für Steuerungszwecke sind immer gefilterte Daten zu verwenden. Der Sensor wird mit einem aktivierten Filter und einer Filterdauer von 1,6 Sekunden ausgeliefert.

Statusmeldung (Fehlermeldung)

Analog: Fehler und Messungen außerhalb des Messbereichs werden durch Einstellen der Stromschleifen auf Pegel außerhalb des normalen Bereichs von 4-20 mA angezeigt. Das eingesetzte Datenerfassungs- oder Steuerungssystem muss diese unzulässigen Daten verarbeiten können. Siehe Anleitung für weitere Details.

Digital: Der integrierte Selbsttest des Sensors zeigt mit einem Fehlermeldungszeichen in der Windgeschwindigkeitsausgabe einen ungültigen Messwert an:

$WI,WVP=020.0,045,1*52〈cr〉〈lf〉

A-Wert ungleich „0“ zeigt ungültigen Messwert an.

Das eingesetzte Datenerfassungs- oder Steuerungssystem muss diese unzulässigen Daten verarbeiten können. Siehe Anleitung für weitere Details.

Das Testen der Sensoren erfolgt idealerweise mit dem Acu-Test Prüfset, das eine direkte Sensorverbindung mit dem PC (über USB-Kabel) und eine Echtzeit-Anzeige von Windgeschwindigkeit und Windrichtung ermöglicht. Mit dem Prüfset lassen sich einige Einstellungen wie die Solltemperatur der Heizung verändern.

Für eine andere Art der Kommunikationsprüfung können bei digitalen Sensoren auch Emulatoren für serielle Schnittstellen (wie z. B. Tera Term oder HyperTerminal) mit den mitgelieferten Kabeln aus dem Acu-Test Prüfset eingesetzt werden. So können Befehle und Meldungen seriell zum und vom Sensor übertragen werden. Hinweis: FT Technologies haftet nicht für den Inhalt externer Websites.

Weitere Details sind in der Anleitung zu finden. Anleitung anfordern.

Weitere Details zu Verbindungskabeln und Steckern unter Zubehör.

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